„Lesen Sie?“

Diesmal nachgefragt bei Philip Kurz, Geschäftsführer der Wüstenrot-Stiftung

Was lesen Sie gerade?
Briefe aus dem Schweigen und Die Q-Tagebücher von Kurt Tucholsky. Und die Jahresbibel.

Wie finden Sie Ihre Lektüre?

Beim planlosen Spazieren in Buchhandlungen, beim Durchsuchen von Auslage und Regalen.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Leseerlebnis?

Nach den Kinderbüchern: Luki-live von Christine Nöstlinger, meine erste Coming-of-age- Geschichte.

Wer ist Ihr Lieblingsautor, Ihre Lieblingsautorin?

Leo Tolstoi, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Hermann Hesse, Theodor Fontane, Harper Lee, Hilde Domin. Und viel andere.

Welches Buch würden Sie ein zweites Mal lesen?

Alle, die ich bis zum Ende gelesen habe, lese ich gerne wieder. Krieg und Frieden und Anna Karenina schon mindestens fünfmal. Jedes Lebensalter hat ja einen anderen Blick.

Lesen Sie täglich in einem Buch?
Ja. Und jeden Tag mindestens ein Gedicht.

Welches Buch haben Sie in letzter Zeit verschenkt?
Bob Dylan von Heinrich Detering.

Gibt es ein Buch, das für Ihre Arbeit von besonderer Bedeutung war oder ist?

Deutsch für Kenner von Wolf Schneider.

Welchem aktuellen Buch würden Sie mehr Erfolg wünschen? Warum?

1000 Lashes von Raif Badawi. Weil es die Augen öffnet und weil es berührt.

Haben Sie einen Lieblingsverlag?

Nein.

Erinnern Sie sich an eine Literaturverfilmung, die Sie besonders beeindruckt hat?
Oliver Twist
von Roman Polanski.

Welches Buch haben Sie immer noch nicht gelesen?

The making of Donald Trump des Pulitzer-Preisträgers David Cay Johnston.

1_2017_Fragebogen_Raetsel.pdf

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