„Lesen Sie?“

Diesmal nachgefragt bei Felicitas Vogel, Kuratorin und Leiterin der Neske-Bibliothek in Pfullingen

Was lesen Sie gerade?

Wie meistens mehrere Bücher gleichzeitig: Regina Scheer Machandel, T. C. Boyle América (für meine Literaturrunde) und als wunderbare Bettlektüre den Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und Louise Hartung: Ich habe auch gelebt!

 

Wie finden Sie Ihre Lektüre?

In Bibliotheken, Buchhandlungen, Feuilletons und durch Tipps und Geschenke von Freunden und Freundinnen.

 

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Leseerlebnis?

Ich glaube, Märchen und Sagen.

 

Wer ist Ihr Lieblingsautor, Ihre Lieblingsautorin?

Davon gibt es sehr viele: Bertolt Brecht, Günter Grass, Haruki Murakami, Hanns-Josef Ortheil, T. C. Boyle, Nadine Gordimer, Amos Oz und viele andere – natürlich auch Lyriker wie Rainer Maria Rilke, Paul Celan, Robert Gernhardt und Jan Wagner.

 

Welches Buch würden Sie ein zweites Mal lesen?

Die Entdeckung des Himmels von Harry Mulisch.

 

Lesen Sie täglich in einem Buch?

Ja, siehe oben.

 

Welches Buch haben Sie in letzter Zeit verschenkt?

Karin Kalisa, Sungs Laden.

 

Gibt es ein Buch, das für Ihre Arbeit von besonderer Bedeutung war oder ist?

Walter Kühn, Vermischte Zustände. Heidegger im literarisch-philosophischen Leben der fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts.

 

Welchem aktuellen Buch würden Sie mehr Erfolg wünschen? Warum?

Schwierig! Vielleicht die Neuübersetzung von Romain Gary, Du hast das Leben vor dir, eine traurige und komische, rotzfreche und liebenswerte, obszöne und weise Geschichte aus den Pariser Banlieues in einer Zeit des wachsenden Hasses, der Vorurteile und des Rassismus.

 

Haben Sie einen Lieblingsverlag?

Nein.

 

Erinnern Sie sich an eine Literaturverfilmung, die Sie besonders beeindruckt hat?

Ja, Schlöndorffs »Blechtrommel«.

 

Welches Buch haben Sie immer noch nicht gelesen?

Umberto Eco, Das Foucaultsche Pendel.

 

03_2019_Fragebogen_Raetsel.pdf

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