„Lesen Sie?“

Diesmal nachgefragt bei der langjährigen Leiterin des Kulturamtes Fellbach Christa Linsenmaier-Wolf

Was lesen Sie gerade?

Julian Barnes, Der Lärm der Zeit, Marion Poschmann, Die Kieferninseln, April Ayers Lawson, Jungfrau.

Wie finden Sie Ihre Lektüre? Im Feuilleton, in der Buchhandlung, durch Tipps von Freunden?

Auf all diesen Kanälen, häufig auch im Lesenswert Magazin des SWR2.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Leseerlebnis?

Teddys Schulgang konnte ich mit vier Jahren auswendig und hab so getan, als ob ich es vorlesen könnte. Aber im Ernst: Ein starkes Erlebnis war Jahre später Oliver Twist in einer Jugendbuchfassung.

Wer ist Ihr Lieblingsautor, Ihre Lieblingsautorin?

Eine/r wäre zu wenig. Deshalb Eduard Mörike (Gedichte), Joseph Roth, Robert Walser, William Faulkner, Elsa Morante (La Storia), Richard Ford, Péter Nádas (Buch der Erinnerung) u. a. 

Welches Buch würden Sie ein zweites Mal lesen?

Gottfried Keller, Der Grüne Heinrich, Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften (und dann zu Ende), alle Romane Franz Kafkas.

Lesen Sie täglich in einem Buch?

Ja.

Welches Buch haben Sie in letzter Zeit verschenkt?

David Grossman, Kommt ein Pferd in eine Bar, Richard Ford, Zwischen ihnen, James Salter, Lichtjahre.

Gibt es ein Buch, das für Ihre Arbeit von besonderer Bedeutung war oder ist?

Die fabelhafte Historisch-Kritische Ausgabe der Werke Eduard Mörikes. Schade, dass der Kommentarband zu den Gedichten noch fehlt.

Welchem aktuellen Buch würden Sie mehr Erfolg wünschen? Warum?

Brigitte Kronauers Der Scheijk von Aachen ist großartig erzählt und steckt voll subtiler Gesellschaftskritik, etwa am Braunkohle-Tagebau Garzweiler.

4_2018_Fragebogen_Raetsel.pdf

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