Rätsel

In einer süddeutschen Stadt steht markant und unübersehbar eine Statue, deren Name und Erscheinungsbild auf eine Erzählung zurückgeht. Die wiederum auf einer historischen Begebenheit basiert.

Der Autor allerdings war weder dabei noch überhaupt jemals an diesem Ort gewesen, obwohl er auf seinen Reisen durch ganz Europa kam – zu Kuraufenthalten auch nach Cannstatt.

Mit seinem Namen verbinden sich vor allem außerliterarische Legenden: über seine Körperfülle, umhüllt von einer Art Morgenrock, den unglaublichen Kaffeeverbrauch während seiner pausenlosen Schreibstunden, die Menge seiner Geliebten …

Und was sein literarisches ?uvre angeht, so hatte er auch darin einen Hang zur Gigantomanie: 137 Romane und Erzählungen sollte sein Hauptwerk eigentlich umfassen, es wurden dann nur 97 Bände, zuzüglicher weiterer Geschichten, Reiseberichte und Theaterstücke.

Einige seiner Bücher sind weltbekannt, ihre Titel auch im Deutschen geradezu sprichwörtlich geworden, wenn auch manchmal drollig übersetzt. Vermutlich war er der erste Schriftsteller, der einen Romanzyklus mit immer wieder denselben Protagonisten verfasste und damit ein Gesellschaftspanorama des nachrevolutionären Frankreich schuf.

Er zählt heute zu den großen Realisten, die jede Generation wieder entdeckt. Gelegentlich werden einzelne Romane und Erzählungen neu übersetzt, selbst seine Abhandlungen über das Trinken, Rauchen und die Esskultur, das Bett und die Krawatte sind in den letzten Jahren wieder veröffentlicht worden. Wer auf den Lektüre-Geschmack kommen will, sollte es mit einer Erzählung über ein Kunstwerk probieren oder mit der über die berühmte Frau, die das Vorbild für das oben genannte Wahrzeichen abgab.

Wer war’s?


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